Dr. med. Stephanie Dericum-Pötgen - 24 Stunden Online Terminvergabe

 

 

MEDIZINISCHES

Wissenswertes das Sie interessieren wird!

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A

Ärztemangel
Seit 1998 wird die Zahl der Medizinstudenten in Belgien aus Angst vor einer Ärzteschwemme durch den Numerus clausus beschränkt. Nun droht ein Mangel an Hausärzten, der sich auch in unserer Gegend schon spüren lässt. Da immer mehr Frauen den Arztberuf wählen, die Hausärzte älter werden und nicht mehr so viele junge Kollegen nachrücken, wird sich das Problem wahrscheinlich auch in der DG in den nächsten zehn Jahren verschärfen.

Die Antwort unseres Ärztekreises auf diese Probleme ist die Sorge um deutschsprachigen Nachwuchs und eine effiziente Zusammenarbeit! Hierfür bitten wir Sie, liebe Patienten, um Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

Wir laden Sie herzlich ein, sich schon mal mit den Hausärzten des Dienstkreises Eupen-Raeren  bekannt zu machen unter www.vandg.be. Ihre Allgemeinmediziner sind ein gutes Team, und Sie werden im Bedarfsfall immer einen kompetenten Ansprechpartner in unserer Region finden, der Ihnen selbst bei Abwesenheit Ihres Hausarztes mit Rat und Tat zur Seite steht!

D

Darmkrebs
Information auch bei „fit und gesund“im BRF TV unter www.brf.be

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G

Gebärmutterhalskrebs
Schon länger ist bekannt, dass humane Papillomviren eine Reihe von Krankheiten auslösen: Neben dem Gebärmutterhalskrebs können dies Genitalwarzen aber auch Krebserkrankungen der Scheide und des äußeren Genitalbereichs sein. Meist heilt eine Infektion folgenlos aus. Ein Fünftel der Infektionen verläuft jedoch chronisch und kann Veränderungen des Zellwachstums hervorrufen.

Papillomviren werden durch Haut- und Schleimhautkontakt, meist beim Geschlechtsverkehr, übertragen. Den besten Schutz bietet die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Daher ist die Impfung bereits für junge Mädchen ab 12 Jahren empfehlenswert.
Sprechen Sie frühzeitig mit Ihrem Hausarzt.

Weitere Infos finden Sie unter www.tellsomeone.be

Grippe
siehe Schweinegrippe

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H

Hautkrebs
Der Körper der meisten Menschen weist Pigmentflecken auf. Gewöhnlich hat ein Erwachsener mindestens 25 Pigmentflecken. Nur ein kleiner Teil davon war bereits bei der Geburt  vorhanden; der überwiegende Teil entwickelt sich im Laufe des Lebens. Die meisten dieser Male sind harmlos und gutartig und bleiben es auch. Eine Änderung des Aussehens dieser Muttermale kann jedoch ein erstes Anzeichen für ein Melanom oder eine andere Hautkrebserkrankung sein.

Das Melanom ist eine Krebsart, die sich von den Pigmentzellen der Haut ausgehend entwickelt. Wird ein Melanom frühzeitig erkannt und in einem frühen Stadium behandelt, ist es nicht lebensbedrohlich. In einem späteren Stadium jedoch kann das Melanom sich auf andere Organe (Lymphknoten, Leber, Lunge,…) ausdehnen und so genannte Metastasen aussäen. In diesem Stadium sind die Heilungschancen wesentlich geringer.

Besonders gefährdet sind Personen,

- in deren Familie Melanom-Erkrankungen aufgetreten sind
- die in der Vergangenheit bereits ein Melanom hatten
- mit sich verändernden Muttermalen
- mit vielen Muttermalen
- mit heller Haut und blauen Augen, die leicht Sonnenbrand bekommen und / oder kaum braun werden
- die in der Kinder- und Jugendzeit ausgedehnte Sonnenbrände hatten
- die sich beruflich oder in der Freizeit vorwiegend draußen aufhalten

Die regelmäßige Selbstuntersuchung der Haut ist die beste Methode, sich mit den eigenen Muttermalen und Pigmentflecken vertraut zu machen. Bei der Kontrolle der schwer einsehbaren Stellen (Rücken, Kopfhaut, Gesäß, Mund, …) sollte Ihnen jemand behilflich sein. Das maligne Melanom unterscheidet sich im Aussehen von den harmlosen gutartigen Hautmalen.

Bei der Selbstuntersuchung sollten Sie auf folgende Merkmale des Melanoms achten:
- Form:,  asymmetrisch
- Randbegrenzung: unregelmäßig, ausgefranst
- Farbe: ungleichmäßig, fleckig wirkende Farbe mit unterschiedlichen Braun- und Schwarz-Tönen.
- Durchmesser: größer als der Durchmesser eines Bleistifts (6 mm)

Erinnern Sie sich regelmäßig an die Selbstuntersuchung und schützen sie sich vor der Sonne!
Je frühzeitiger die Diagnose, desto größer die Heilungschancen.

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I

Impfungen
Die ständige Impfkommission empfiehlt einen stets aktuellen Impfstatus für die wichtigsten Impfungen. Dazu gehören je nach Lebensalter unter anderem Tetanos (Wundstarrkrampf) und Diphterie, Polio (Kinderlähmung), Pertussis (Keuchhusten), Masern, Mumps und Röteln. Um Ihren Impfstatus überprüfen zu können benötigen wir Ihren Impfausweis, den Sie bitte zur Sprechstunde mitbringen. Wenn Sie keinen Impfausweis mehr haben und die Impfungen länger als 10 Jahre zurückliegen, setzen Sie sich bitte direkt mit Ihrem Hausarzt in Verbindung.

Da im Impfpass nicht immer sehr klar vermerkt ist, welche Impfung genau durchgeführt wurde, nehmen Sie ihn einfach zu Ihrem nächsten Termin mit – Ihr Hausarzt sieht ihn sich dann gerne mit Ihnen gemeinsam an, und kann dann die nötigen Impfungen einplanen!

K

Krebsvorsorge für Frauen
Das Vervierser Zentrum für Krebsvorsorge organisiert jeden Monat Krebsvorsorgeuntersuchungen für Frauen ab 50 Jahren (Brust, Haut, Drüsen, Darm, Gebärmutter). Für jede Untersuchung ist eine vorherige Anmeldung unter Tel. 087 212 207 oder 087 212 208 erforderlich. Fragen Sie Ihren Hausarzt! Er berät Sie diesbezüglich gerne.

Krebsvorsorge für Männer
Das Vervierser Zentrum für Krebsvorsorge organisiert jeden Monat Krebsvorsorgeuntersuchungen für Männer ab 50 Jahren (Haut, Drüsen, Darm und Prostata). Für jede Untersuchung ist eine vorherige Anmeldung unter Tel. 087 212 207 oder 087 212 208 erforderlich. Ihr Hausarzt kann Ihnen sicher sagen, ob eine solche Untersuchung für Sie sinnvoll wäre!

N

Notfallhandy
Die Kollegen der Rettungsdienste haben bemerkt, dass die Opfer von Unfällen sehr häufig ein mobiles Telefon bei sich führen. Leider bleibt in dieser Notsituation keine Zeit um die endlosen Listen der Kontaktadressen durchzusehen. Man schlägt jedoch vor, die Nummern der im Notfall zu kontaktierenden Menschen alle unter dem gleichen Pseudonym einzutragen. Das international bekannte Pseudonym ist „ICE“; was dem „In Case of Emergency“ entspricht. Unter diesem Namen sollten Sie alle Ihnen wichtigen Personen einspeichern, die im Notfall Auskunft geben können. Diese Liste wird im Notfall von unseren Lebensrettern des Notteams, von der Polizei, der Feuerwehr oder einem Ersthelfer schnell gefunden.

Sollten Sie mehrere Personen eingeben wollen, benutzen Sie einfach die Folge ICE1, ICE2, ICE3, usw. Leicht umzusetzen, kostet nichts und könnte im Notfall eine große Hilfe sein. PS: Unter ICE könnten Sie ebenfalls den Namen und die Telefonnummer Ihres Hausarztes angeben! Der Arzt Ihres Vertrauens kennt Ihre Krankengeschichte und Ihre Wünsche und könnte den Facharztkollegen helfen, alle wichtigen Entscheidungen mit genügend Hintergrundwissen und in Ihrem Sinne zu treffen!

S

Schweinegrippe
Aktuelle Informationen sind täglich verfügbar unter www.influenza.be
Tel. 0800 99777
www.dglive.be
Das Robert Koch Institut informiert Sie unter
www.wir-gegen-viren.de
www.rki.de
Informationen finden Sie auch im Grenz-Echo (Artikel von Dr. Reynders vom 01.08.09)
www.netecho.info


Sexualität und Verhütung
Interessante Informationen finden Sie hier:
www.profamilia.de
www.bzga.de
www.jugendinfo.be

U

Präoperative Untersuchung
Vor jeder Narkose sollte eine Befragung und Untersuchung gemacht werden, um dem Chirurgen und Anästhesisten ein klares Bild über Ihren Gesundheitszustand zu vermitteln. Für Patienten mit guter Gesundheit (ASA 1) kann Ihr Hausarzt diese Untersuchung machen, ohne dass Sie den Anästhesisten vor der Operation konsultieren müssen. Manchmal wird Ihr Hausarzt allerdings eine präoperative Untersuchung im Hospital veranlassen und Ihnen dazu die wichtigsten Informationen über Ihren Gesundheitszustand mitgeben. Melden Sie sich bitte bei geplantem chirurgischen Eingriff unverzüglich bei Ihrem Hausarzt. Er berät Sie gerne diesbezüglich!



Diese Angaben wurden von uns im August 2009 nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Wir übernehmen keine Verantwortung für den Inhalt von Websites, zu denen wir verlinken. Für Ihre Anregungen sind wir jederzeit dankbar.